Winterzeit ist Thermographiezeit abt Logo
Get Adobe Flash Player

Für diese Präsentation ist Flash Player Version 10.1.52 oder höher erforderlich.

abt Witzisk

Seit über 15 Jahren bieten wir Ihnen Qualität - Neutralität - Unabhängigkeit. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite und beantworten Ihnen Fragen zum bauphysikalischen, umwelt- oder klimaschützenden Bereich.

Checken Sie doch schon mal Online Ihren Energieverbrauch - ganz einfach in 6 Schritten

zum Online-Check
Energiesparberatung Energieausweise Beubegleitung im Rahmen der Modernisierung Beratung bei ökologischen Dämmstoffen
Energieeffizenzberatung für klein- & mittelständische Unternehmen
Erstellung von Klimaschutzkonzepten Erstellung von Gesamt- & Teilkonzepten Förderung / Fördermittel
Thermografie Wärmebrückenberechnung Blower-Door-Test Durchfeuchtungen / Schimmelpilzbildungen Rohrbruch- & Leitungsortung

Wärmebrücken und Wärmebrückenberechung

Der Berechnung von Wärmebrücken, kommt nicht nur bei der Umsetzung der neuen Energieeinsparverordnungen eine erhebliche größere Bedeutung zu.
Sie bringt u.a. entschiedene Erkenntnisse bei der Sanierung von Gebäuden bzw. zur Vermeidung von Bauschäden.

Bauzeichnung Wärmebrücken

Wärmebrücken haben meist negative Auswirkungen auf das Gebäude und seine Bewohner.

Damit es nicht zu Bauschäden und zu einer Schimmelpilzbildung kommt, müssen bei Dämmmaßnahmen die Wärmebrücken bzw. die Vermeidung der Wärmebrücken im besonderen Maße berücksichtigt werden.

In der Gebäudesanierung wurde in der Vergangenheit, auch auf Grund von veränderten Nutzungsgewohnheiten sowie nicht angepasstem Lüftungsverhalten, eine Zunahme von Schimmelpilzen beobachtet.

Als bauliche Ursache sind hierfür häufig Wärmebrücken in der thermischen Gebäudehülle verantwortlich. Mittels Thermographieaufnahmen können Wärmebrücken in der Gebäudehülle sichtbar gemacht werden. Im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen empfehlen wir die Wärmebrücken hinsichtlich der zu erwartenden Oberflächentemperaturen und der damit verbundenen Gefahr der Schimmelpilzbildung berechnen zu lassen.

Erhöhter Energieverbrauch

An nicht ausreichend berücksichtigten Wärmerbrücken ist ein verstärkter Wärmeabfluss festzustellen, der zu höherem Heizenergieverbrauch führt. Bei nachträglich hochwertig gedämmten Bestandsgebäuden können ebenfalls über nicht ausreichend berücksichtigte Wärmerbrücken im ungünstigen Fall zusätzliche Wärmeverluste weit über 30 Prozent des Energiebedarfs entstehen. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) führt hingegen in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, sowie mit den Fördermitteln der KfW Förderbank das Modelvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand“ durch. Hier wird bewiesen, dass durch marktgängige Technologien ein hocheffizienter Sanierungsstandart  realisierbar ist, bei dem das energetische Niveau mindestens 50 Prozent unter dem eines Neubaus liegt und an das Niveau eines Passivhauses heranreicht.

Sofern Fördermittel beantragt werden sollen, ist der Nachweis der Wärmebrückenberücksichtigung relevant.

Beeinträchtigung der thermischen Behaglichkeit

Im Winter entstehen durch Wärmebrücken auf Grund des erhöhten Wärmeabflusses, auf der Innenseite der Bauteile sehr niedrige Oberflächentemperaturen. Kalte Oberflächen werden aufgrund der geringeren Strahlungswärme als unbehaglich empfunden. Die Bewohner nehmen dies als störend wahr, um hier entgegenzuwirken wird in der Regel die Heizung höher gestellt. Die Raumluft wird hierdurch erwärmt, gleichzeitig steigt auf diese Weise der Heizenergieverbrauch zusätzlich an. Für eine thermische Behaglichkeit sollten Oberflächentemperaturen von Außenteilen um nicht mehr als 3°C gegenüber der Raumluft absinken und 10°C keinesfalls unterschreiten.

Foto Feuchteschäden Wohnzimmer Thermographische Aufzeichnung des Schadens

Foto und Thermogramm einer Raumecke, auf Grund einer Wärmebrücke in der Geschoßdecke und in der Raumecke (bläuliche Einfärbung) kommt es zu einem Tauwasserausfall bzw. zu einer Schimmelpilzbildung.

Mangelhafte Wohnhygiene

In den meisten Fällen kommt es im Bereich einer Wärmebrücke auf Grund von niedrigen Innenober-flächentemperaturen zu einem Tauwasserausfall.

Tauwasser bildet sich, sobald warme, feuchte Luft auf eine kalte Oberfläche trifft und dort unter den so genannten Taupunkt abgekühlt.

Die gleichen Erfahrungen macht jeder Brillenträger, der im Winter einen warmen Raum betritt und anschließend beschlagene Brillengläser hat.

An den feuchten Bauteilflächen sammelt sich Staub an, der bspw. in Verbindung mit Tapetenkleister und -farbe einen idealen Nährboden für zum Teil gesundheitsschädliche Schimmelpilze bildet.

Besonders in Küchen und Bädern ist die Gefahr Von Schimmelbildung groß, da in diesem Räumen nutzungsbedingt eine höhere Luftfeuchtigkeit vorherrscht als in anderen Wohnräumen.

Eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 60 Prozent gilt aus wohnhygienischer Sicht als idealer Bereich, der nicht unter- bzw. überschritten werden sollte.

Gefährdung  der Bausubstanz

Neben der Schimmelbildung kann ein Tauwasserausfall im Bereich von Wärmebrücken zu einer dauerhaften Durchfeuchtung eines Bauteils und zu einem Bauschaden führen.

Meist sind mürbes Mauwerk oder Verfaultes Holz die Folge, die Tragfähigkeit oder Standsicherheit kann unter Umständen nicht mehr gewährleistet sein. Zusätzlich stellt sich bei durchfeuchteten Bauteilen eine höhere Wärmeleitfähigkeit ein, womit der Wärmebrückeneffekt verstärkt wird und dadurch die innere Oberfläche noch weiter abkühlt.

Durch konstruktive Maßnahmen ist es möglich, viele Wärmebrücken hinsichtlich ihrer Wirkung zu minimieren oder soweit zu optimieren, dass keine Mängel, Bauschäden oder gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erwaten sind.