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| Arbeitgeber kritisieren Aktionstag der Gewerkschaft |
25.02.2011 um 12:34 Uhr |
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Die Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe kritisieren die Aktionen der IG-Metall zur Zeitarbeit scharf. „Gerade in Gelsenkirchen können wir es uns nicht erlauben, dass die vielen Menschen ohne Arbeit einer reellen Chance beraubt werden, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, erklärt Verbandsgeschäftsführer Dr. Christopher Schmitt, der die Zeitarbeit durch die Gewerkschaftsforderung nach gleicher Bezahlung für „ernsthaft bedroht“ hält. „Die meisten Zeitarbeiter kommen direkt aus der Arbeitslosigkeit. Für sie gelten mit den Gewerkschaften, und zwar auch mit den DGB-Gewerkschaften, vereinbarte tarifliche Standards, an die sich die Arbeitgeber halten und die nach dem Willen der Politik auch einen flächendeckenden Mindestlohn enthalten“, so Schmitt. Von daher sei es widersprüchlich, dass die IG-Metall, die selbst DGB-Mitglied sei, nun nach der Politik rufe. Dies sei nach Ansicht Schmitts nur mit dem von ihr nicht zuletzt verfolgten Ziel zu erklären, neue Mitglieder zu gewinnen. Gegen Mitgliederwerbung sei zwar nichts zu sagen, sie dürfe aber weder zu Lasten der Arbeitslosen, noch zu Lasten der Aktionsteilnehmer gehen, die teilweise zu rechtswidrigen Arbeitsniederlegungen verleitet worden seien und damit eine Abmahnung riskiert hätten. Im Übrigen dürfe man auch den „Klebeeffekt“ der Zeitarbeit nicht unterschätzen. Bei Seppelfricke Armaturen z.B. würden gerade vier von dort durchschnittlich beschäftigten acht Zeitarbeitnehmern in ein Arbeitsverhältnis übernommen.
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