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| Licht und Glanz bei Küppersbusch |
23.03.2012 um 10:35 Uhr |
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Nachdem die weltweit tätige spanische Teka-Gruppe 1999 Küppersbusch übernommen hat, lag der Fokus zunächst auf dem Ausbau der Hausgeräte-Sparte. Daneben hat sich aber auch der Geschäftsbereich der professionellen Großküchentechnik in den letzten Jahren aus Unternehmenssicht sehr gut entwickelt – Ausgangspunkt der jüngeren Positivschlagzeilen ist das Werk in Gelsenkirchen. Dem wurde seit 2010 mit hohen Investitionen in den traditionsreichen Produktionsstandort in der Feldmark Rechnung getragen. Das gesamte Firmenareal wurde gekauft, die Abläufe optimiert, das Entree erneuert und die Produktionstechnik verbessert. Invest zunächst: 2 Mio Euro.
Nach der Insolvenz 1999 war das Unternehmen an der Fürstinnenstraße nur noch Mieter auf 70 000 m² Firmengrund mit 30 000 m² überdachter Fläche. Lange Wege, komplizierte Produktionsabläufe und getrennte Lager wurden beseitigt. Unter einem Dach wurde auf 15 000 m² das neue zentrale Fertigfabrikatelager der Küppersbusch Hausgeräte GmbH konzentriert. Die Großküchen-Fertigung wird auf eine 10 000 m² große Halle konzentriert. Herzstück der neuen Blechbearbeitung: ein neues Laserzentrum.
Ein Großteil des Umstrukturierungsprogramms ist bereits abgeschlossen. Doch die konsequente Verbesserung der Prozessabläufe in Gelsenkirchen sowie – unter Verstärkung des Forschungs- und Entwicklungsteams - die Entwicklung neuer und innovativer Produkte für den nationalen und internationalen Markt bleibt Ziel der Teka-Gruppe .
Die Spanier, heißt es, „begleiten den Entwicklungsprozess“ der „Tochter“ aktiv mit. Oliver Müller-Marc, Direktor der Teka-Gruppe und Gesellschaftervertreter koordiniert die strategische Weiterentwicklung am Produktionsstandort. Dabei steht ihm für die operative Umsetzung neu Nicholas R. Gwynne zur Seite. Michael Huber bleibt wie bisher Geschäftsführer.
Die Synergien innerhalb der weltweit agierenden Teka-Gruppe sollen künftig verstärkt für eine internationalere Ausrichtung der Küppersbusch Großküchentechnik genutzt werden. Die Ansprüche an herausragendes Design, vielfach durch Red-Dot-Design-Prämierungen bestätigt, gelten als Maßstab für die weitere Entwicklung. Die Kundenzielgruppen: Großküchen in Kantinen oder Krankenhäusern, Hotellerie und Gastronomie. Der Vertrieb des Küppersbusch wird auch in Zukunft ausschließlich über den Fachhandel erfolgen.
21.03.2012 / jös / WAZ-Lokales
Foto: Martin Möller
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