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| Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe kritisieren Betreuungsgeld |
17.04.2012 um 14:30 Uhr |
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Das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld setzt aus Sicht der Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe Fehlanreize, die sich gerade in der Emscher-Lippe-Region verherend auswirken können. „Wir haben hier viele Kinder, die in ihrem Elternhaus nicht die frühkindliche Förderung erfahren, die Grundlage für eine gute Bildungsbiografie ist“, meint Verbandsgeschäftsführer Dr. Christopher Schmitt. „Diese Kinder“, so Schmitt weiter, „werden dem Bildungs- und Betreuungsangebot der Kindertagesstätten entzogen, wenn ihre Eltern dafür belohnt werden, sie eben nicht dorthin zu schicken, sondern die Betreuung selbst in die Hand zu nehmen“. Gleichzeitig verleite das Betreuungsgeld zum Ausstieg aus dem Beruf und untergrabe damit die Bemühungen der Unternehmen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Die Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe engagieren sich im Gelsenkirchener Bündnis für Familien und für das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Emscher-Lippe. „Sinnvoller als das Betreuungsgeld“, so Schmitt „sind weitere Investitionen in den Krippenausbau, damit das Ziel der Bundesregierung, 2013 allen Kindern unter 3 Jahren einen Betreuungsplatz anzubieten, nicht in Gefahr gerät“.
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