Cholesterin-Werte
Mit der Muttermilch aufgesogen

Wer als Baby gestillt wurde, hat als Erwachsener ein geringeres Risiko an einer Herzkrankheit zu leiden

Die Forscher des Londoner Institute of Child Health untersuchten mehr als 200 Teenager. Jene, die als Baby gestillt worden waren, verfügten über bessere Cholesterin-Werte. Zusätzlich konnte eine Verbindung zu geringeren Werten des C-reaktiven Proteins (CRP) hergestellt werden, das mit Arteriosklerose ("Arterienverkalkung") in Zusammenhang steht. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin The Lancet veröffentlicht. Sie ergänzen frühere Erkenntnisse, wonach Stillen möglicherweise langfristig vor Arteriosklerose schützt.

Eine Besonderheit der aktuellen Studie ist laut BBC, dass die teilnehmenden Teenager bereits als Babys für die Untersuchung ausgewählt worden waren. Damals erhielten sie nach dem Zufallsprinzip entweder eines von zwei standardisierten Milchprodukten oder wurden gestillt. Im Alter von 13 bis 16 Jahren wurden sie dann erneut untersucht.

pressetext.at/GesundheitPro.de

(Bildnachweis: Foto: W&B/A.Jakob)

 

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