Zahntechnik
Lässt Lücken verschwinden

Abgebrochene oder ausgeschlagene Zähne sind mit modernen Methoden unauffällig reparierbar – ein kleiner Überblick

Unfälle können jeden von uns jederzeit ereilen. Bei einem Sturz mit dem Fahrrad oder gegen eine Kante beispielsweise erwischt es auch leicht einen Zahn. Dr. Gerhard Henisch aus Bad Dürrheim rät, in einem solchen Fall unbedingt zum Zahnarzt zu gehen, denn: „Kaputte Zähne sind nicht nur eine Frage der Ästhetik. Vor allem fehlende Zähne können zu Veränderungen im Kiefer führen. Die moderne Zahnmedizin“, erklärt der Sprecher der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) weiter, „kann alles so richten, dass gegenüber vorher kein Unterschied zu erkennen ist.“ Hier die häufigsten Aufgaben für Zahnarzt und -techniker
nach einem Unfall:

Abgeschlagene Ecke
Ein Kunststoffteil, das in Form und Farbe dem fehlenden Stück entspricht, wird angeklebt und gehärtet. Diese Methode ist nur bei kleineren
Stellen möglich.

Diagonal abgeschlagener Zahn
In diesem Fall wird eine individuell gefertigte Porzellanschale (Veneer) angesetzt, die später nicht als künstliches Teil zu erkennen ist.

Flächig abgeschlagener Zahn.
Sind Wurzel und Nerv noch intakt, kann eine Metallkeramik- oder Vollkeramik- Krone aufgesetzt werden. Bei Ersterer kann es zu dunklen Rändern am
Zahnübergang kommen.

Fehlender Zahn
Hier wird entweder an den Nachbarzähnen eine Brücke befestigt oder mit einem Titanstift im Kiefer ein Implantat verankert.
Dr. Henischs Tipp zur Vorbeugung: „Bei unfallträchtigen Sportarten sollten Kinder und Erwachsene besser einen Mundschutz tragen.“

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(Bildnachweis: © 2002 W&B und Lizenzgeber. Alle Rechte vorbehalten.)

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