Weil Themen wie Ökologie und Gesundheit im Argument für Holzfußböden eine wesentliche Rolle spielen, feiert Parkett seit Ende der 80er
Jahre eine Renaissance. Umwelt– und naturbewusste Menschen besinnen sich anstelle anderer Materialien immer mehr auf den Wert des Baustoffes Holz,
u. a. wegen seiner positiven bauphysikalischen und raumklimatischen Eigenschaften. Holzfußböden sind elastisch, wärmedämmend und haben
eine geringe elektrische Leitfähigkeit. Sie sind außergewöhnlich langlebig und aus diesem Grunde auch kostengünstig. Sie lassen sich
reparieren und renovieren.
Außerdem sind sie hygienisch und werden Allergikern häufig ärztlich empfohlen, weil die glatte Oberfläche keinen Staub bindet.
Holzarten, die zu Parkett verarbeitet werden, unterscheidet man grundsätzlich in Nadel– und Laubhölzer. Nadelhölzer erkennt man an ihrem
einfachen und gleichmäßigen Aufbau im Unterschied zu den Laubhölzern, die ein lebhaftes und ungleichmäßiges Bild zeigen. Typisch sind
die mehr oder weniger zahlreich eingestreuten Poren, die bei den Nadelhölzern fehlen. Außerdem unterscheidet man zwischen harten Hölzern,
wie Ahorn–, Eichen–, Buchen– oder Eschenholz, mittelharten Hölzern, wie Lärche und Kiefer und den preisgünstigeren
Weichhölzern, wie Fichte oder Tanne, die sich ebenso als Bodenbelag eignen, allerdings nicht so haltbar sind wie Hartholz.
Nach optischen Kriterien wird Parkett in drei Kategorien eingestuft:
- Stabparkett, Parkettriemen und Tafelparkett
- Mosaikparkett
- Fertigparkett-Elemente
Diese werden in drei weiteren Sortierungen unterstuft: Natur/N, Gestreift/G und Rustikal/R.