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Planzen

Pflegeanleitungen

Alpenveilchen | Flammendes Käthchen

Alpenveilchen (Cyclamen persicum)

Alpenveilchen

Merkmale:
Vorfahre unseres beliebten Alpenveilchens ist Cyclamen persicum – nicht aus den Alpen, sondern aus den Bergen im Mittelmeerraum und in Kleinasien. Vielfache züchterische Bearbeitung haben die Cyclamen längst zur wichtigsten Topfpflanze während des Winter­halb­jahres werden lassen.
Neben den verschiedenartigen Blütenformen und -farben bilden die Pflanzen zusätzlich schön gezeichnete, herzförmige Laubblätter aus.
Stark gefragt sind auch wieder die Miniatur Cyclamen, die in ihrem Erscheinungsbild der ursprünglichen Wildform näherkommen. Je nach Sorte und Art des Kulturverfahrens gibt es auch bei den Mini Cyclarnen ganz unterschiedliche Varianten.

Standort:
Hell, vor praller Sonne geschützt; ganzjährig nicht zu warm. Ideal sind Temperaturen von 15-18°C, jedoch nicht unter 10°C. Bei Weiterkultur über Sommer möglichst an halbschattigen Plätzen im Freien aufstellen, besser noch, den Topf im Boden einsenken.

Pflege:
Gleichmäßig und vorsichtig gießen. Nie austrocknen lassen und keinesfalls zu nass halten, sonst besteht Fäulnisgefahr. Aus diesem Grund auch nicht direkt auf die Knolle gießen. (Knollen sind allerdings heute bei rascher Kulturfolge kaum ausgebildet!)
Überschüssiges Wasser aus Untersetzern nach einer Weile entfernen. Möglichst nur kalkarmes und temperiertes Wasser verwenden. Blätter besprühen.
Während der Wachstums- und Blütezeit 8-14-tägig düngen. Bei Weiterkultur die abgeblühten Pflanzen etwa 6 - 8 Wochen ruhen lassen; das Laub muss aber nicht absterben. Danach neu topfen (ein Drittel der Knolle über der Erde) und wieder mit der intensiven Pflege beginnen; ab Herbst setzt die Blütenknospenentwicklung ein.
Erde humos (pH um 6); Fertigsubstrate sind geeignet.

Schadbilder:
Anfällig für vielerlei pilzliche und tierische Schädlinge. Besonders wichtig zur Gesunderhaltung sind deshalb optimale Standort- und Pflegebedingungen. Fäulnis von Blüten- und Blattstielresten vermeiden, indem man Stengel ruckartig herauszieht oder -dreht.

Vermehrung:
Durch Aussaat von Spätsommer bis Frühjahr.
Achtung Dunkelkeimer! Keimtemperatur etwa 18-20°C; Kulturzeit bis zur Blüte beträgt etwa 1 Jahr.
Auch Teilung alter Knollen ist möglich (durchschneiden, abtrocknen lassen, neu eintopfen).

Tipps:
Wochen- und monatelanger Blütenflor nur bei kühlem Stand. Im beheizten, lufttrocknen Raum wird die Haltbarkeit stark eingeschränkt. Mehrjährige, kräftige Pflanzen sind jedoch eine besondere Zierde.