Das Trockeneis-Reinigungsverfahren
Wissenswertes über die Trockeneis-Reinigung
Trockeneis ist die feste Zustandsform von Kohlendioxyd, kurz CO2. Expandiert CO2 aus der flüssigen Phase, entsteht feinpulveriger, tiefkalter Schnee.
Dieser wird durch eine Matrize zu Trockeneis-Strahlpellets gepresst. Trockeneis sieht normalem Wassereis sehr ähnlich, hat aber völlig andere
Eigenschaften:
- Die Temperatur beträgt ca. -78 °C.
- Bei Energiezufuhr (Wärme, Oberflächenanprall) geht es sofort in den gasförmigen Zustand über.
- Die bei der Strahlreinigung verwendeten Granulate (Pellets) sind äußerst klein.
- Die Trockeneispellets haben eine Temperatur von ca. -78 °C und werden mit Druckluft auf die zu reinigende Oberfläche gestrahlt.
- Die bestrahlte Oberfläche wird in Sekundenbruchteilen schockgefroren. Durch die Rissbildung und Versprödung in der Schmutzoberfläche
können die nachfolgend auftreffenden Pellets unter die abzutragende Schicht gelangen.
- Beim Aufprall der Pellets geht das Kohlendioxyd von seinem festen in den gasförmigen Aggregatszustand über und weitet sich auf das
700-fache Volumen (Expansion) aus.
- Durch diese Expansion und durch die kinetische Energie der Pellets wird jeglicher Schmutz gelöst.
Vorzüge des Trockeneisreinigungsverfahren
- Durchsetzung von Wirtschaftlichkeit und Prozessoptimierung
- Bevorzugung umweltneutraler, effizienter Reinigungsverfahren
- Minimierung produktiver Stillstandzeiten
- Ersparnis der Entsorgung kritischer Reinigungsmittelrückstände
- Vermeidung von Anlagendemontagen
- enorme Effektivität in chemikalien- und wasserfreien Einsatzfeldern
- Vermeidung von schädlichen Einflüssen durch Wasserverwendung
- Schmutzentfernung bei Versagen herkömmlicher Reinigungsverfahren