Pohlplatz & Suhren - Estrich und Bodensysteme
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Firma Pohlplatz & Suhren GmbH
Estrich und Bodensysteme

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Estrich

Estrich für Industrie und Gewerbe im Ruhrgebiet

Der Fußboden entwickelte sich vom harten, notdürftigen und gepolsterten Höhlenboden zu einem Hightech-Bauteil, zu deren Verarbeitung besondere Kenntnisse notwendig sind. Antrieb war der Wunsch nach Schutz vor Feuchtigkeit (von unten), nach Wärme und Trittschallschutz.

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Sinn des Estrichs

  • Lastverteilerschicht zur Aufnahme des Bodenbelags, wie z. B. Fliesen, PVC, u. s. w.
  • Schadensfreie Aufnahme der im Raum vorhandenen Verkehrslasten
  • Gewährleistung eines geeigneten Feuchteschutzes gegen aufsteigende Feuchte aus dem Erdreich
  • Gewährleistung eines geeigneten Wärmeschutzes
  • Gewährleistung eines geeigneten Trittschalschutzes

Anhydritesrich im Ruhrgebiet

Der konventionelle Calciumsulfatestrich wird wie ein Zementestrich eingebaut und verarbeitet. Er besteht aus den Komponenten Sand 0 bis 8, Anhydritbinder evtl. Zusatzstoffe und Wasser.
Calciumsulfatestriche weisen, wenn überhaupt, nur ein sehr geringes Schwindmaß auf. Scheinfugen können deshalb in einem gewissen Maße eingespart werden (sehr gut geeignet bei Fußbodenheizung). Er ist je nach Temperatur nach 3 Tagen begehbar und nach 28 Tagen voll belastbar.
Anhydritesrich ist für den Einsatz im trockenen Innenbereich, nicht aber in feuchten Innenbereichen oder nassen Außenbereichen geeignet.
Bei Nassräumen ist ein Zementestrich im gleichen Arbeitsgang möglich.

Kunstharzestrich im Ruhrgebiet

Es handelt sich hier um einen Kunstharzmörtel mit synthetischen Reaktionsharzen als Bindemittel, der durch eine chemische Reaktion des Reaktionsharzes aus einem flüssigen oder glättbaren Gemisch auf der Baustelle zu einer festen Schicht wird.
Diese Produkte werden nach Herstellerangaben weitgehend fugenlos verlegt, bei schwimmender Verlegung sowie bei Verlegung auf Trennschicht ist der Kunstharzmörtel in einer Stärke von 3cm ausreichend.

Hardstoffestrich im Ruhrgebiet

Estrichschichten aus Hardstoff, weisen einen erhöhten Widerstand geben Verschleiß und Abrieb auf. Auf der Trag- oder Übergangsschicht wird eine 1 bis 1,5cm Hardstoffschicht (Korodur) oder Siliciumarbit aufgebracht. Dabei unterscheidet man zwischen folgenden Konstruktionsvarianten.

  • Zweischichtige: Unterestrich und Hardstoffestrich auf den erhärteten und geeignet vorbereiteten Tragbeton
  • Einschichtig: Hardstoffschicht auf den frischen oder erhärteten Tragbeton ohne Unterschicht
  • Sollte eine Trennschichtvariante zur Ausführung kommen, so muss der Übergangsestrich mindestens 80mm dick sein

Leichtestrich im Ruhrgebiet

Wird eingesetzt um unebene Untergründe des tragenden Bodens zu begradigen, auszugleihen und zu verfüllen. Leichtestriche sind einsetzbar zur Gewichtsreduzierung, z. B. Holzdielen darauf eine 3cm Styroporleichtestrichschicht, wiederum darauf eine 2cm Zementestrichschicht. Dort ist eine weitere Aufnahme von Bodenbelägen wie Fliesen, Parkett, Teppiche u. s. w. möglich.

Schnellestrich im Ruhrgebiet

Zementestriche benötigen in der Regel eine Austrocknungszeit von bis zu 8 Wochen je nach Belag. Mit Zusätzen (Schnelltrockner) in flüssiger Form bzw. als Sackware können Zeiteinsparungen erzielt werden. Häufig kann der Estrich bereits am nächsten Tag begangen werden und nach Herstellervorgaben nach 24 Stunden bzw. 10 Tagen belegt werden.